Osmoseverfahren: Die moderne Glasreinigung für hohe Gebäude

Osmoseverfahren: Die moderne Glasreinigung für hohe Gebäude

Osmoseverfahren: Die moderne Glasreinigung für hohe Gebäude

Das Osmoseverfahren (auch Reinstwasserreinigung genannt) hat die professionelle Glasreinigung revolutioniert. Besonders bei hohen Fassaden, Glasdächern und schwer zugänglichen Fensterflächen bietet diese Methode enorme Vorteile gegenüber der klassischen Reinigung mit Einwascher und Abzieher.

So funktioniert das Osmoseverfahren

Das Herzstück ist ein spezielles Filtersystem, das normales Leitungswasser durch Umkehrosmose und Ionenaustauscher-Harze von sämtlichen Mineralien befreit. Dieses „Reinstwasser" hat eine besondere physikalische Eigenschaft: Es möchte Mineralien binden und wirkt dadurch wie ein Schmutzmagnet. Der Reinigungsprozess im Detail:

  1. Filtration: Leitungswasser wird durch das mobile Osmosesystem filtriert, bis es einen Reinheitsgrad von nahezu 0 ppm (parts per million) Mineralien erreicht.
  2. Auftragung: Das Reinstwasser wird über Teleskopstangen (bis zu 20 Meter Reichweite) mit speziellen Bürstenaufsätzen auf die Glasfläche aufgebracht.
  3. Reinigung: Die Bürsten lösen den Schmutz mechanisch, während das Reinstwasser ihn bindet und wegschwemmt.
  4. Trocknung: Da das Wasser keine Mineralien enthält, trocknet es völlig streifenfrei und kalkfrei ab – ganz ohne Abziehen.

Vorteile gegenüber der klassischen Methode

  • Kein Gerüst oder Hebebühne nötig: Bis zu 20 Meter Höhe kann vom Boden aus gereinigt werden. Das spart enorme Kosten für Gerüstbau oder Hubarbeitsbühnen.
  • Streifenfrei ohne Nachpolieren: Das mineralfreie Wasser hinterlässt keine Kalkflecken oder Schlieren.
  • Umweltfreundlich: Da ausschließlich reines Wasser ohne Chemie eingesetzt wird, ist das Verfahren maximal umweltschonend.
  • Auch für Rahmen und Fensterbänke: Im Gegensatz zur klassischen Methode werden Rahmen, Dichtungen und Bänke gleich mitgereinigt.

Wann lohnt sich das Osmoseverfahren?

Besonders wirtschaftlich ist das Verfahren bei Gebäuden ab 3 Stockwerken, Glasdächern, Wintergärten und großflächigen Schaufensterfronten. In München setzen immer mehr Hausverwaltungen und Gewerbeimmobilienbesitzer auf diese moderne Technik.